Ich war vom 24. bis zum 27. Juli in Tokyo. 2009. *hüstel* Okay, der zweite Teil meines Berichts - damals getippt und gespeichert aber nie abgeschickt - hat ein wenig auf sich warten lassen. Ein wenig sehr, sehr lange...
25. Juli
Heute stand nun endlich Shibuya auf dem Programm! Ich hatte meine Kamera dabei und hab die berühmte Hundestatue „Hachiko“ geknipst. Da haben auch wirklich jede Menge Leute gewartet; kein Wunder, schließlich gilt Hachiko als bester Treffpunkt schlechthin.

Gleich dahinter ist Tokyos belebteste Kreuzung. Alle drei Minuten (oder so) wird der Autoverkehr in alle Richtungen gestoppt und Massen an Fußgängern wuseln herum. Wo die alle herkommen fragt man sich schon nach einigen Ampelphasen, in denen die Menge an Leuten nicht nachgelassen hat. Ich hab's fotografiert und, besser noch, gefilmt!

Aussichtspunkt war der ebenfalls sehr bekannte Starbucks, wo ich eine eisgekühlte weiße Schokolade genossen hab (scheißteuer natürlich; ich hab's mal unter Tourismus verbucht).
Danach war ich im Shibuya 109, einem berühmten Kaufhaus. Fast hätte ich mir da dann ein doll reduziertes Shirt geholt (unter 1000yen!), aber so ganz hat es mir beim Anprobieren dann doch nicht gefallen. ^^;;
In der Nähe der Kreuzung ist natürlich auch großes Werbung verteilen angesagt, und weil die Tokyoter eben wissen wie man mit heißen Sommer umgehn muss, waren das Fächer. Interessanter ist aber, dass einer der Verteiler dieses knuffige Tiger-Kostüm trug!

Dem muss heiß gewesen sein...
Ach ja, ins Pokémon Center bin ich dann auch noch mal schnell, es lag praktisch auf dem Weg zwischen meiner Herberge und Shibuya. Wer da auch mal hin will: ihr fahrt mit der U-Bahn und steigt Daimon (大門) aus, am besten beim Ausgang B3 (World Trade Center Building). Ihr kommt auf einer größeren Straße hoch und links könnt ihr in der Ferne schon den Tokyo Tower sehen (für den ist Daimon ebenfalls eine gute Aussteigestation). Jetzt lasst ihr ihn aber links liegen und geht rechts die Straße runter, am WTC Building vorbei. Bei Gelegenheit überquert ihr die Straße und geht weiter, unter der JR-Strecke durch und weiter, bis ihr zu einer schmalen Rolletreppe kommt die rauf und runter geht. Die nehmt ihr hoch und dann seid ihr eigentlich schon da.
Wichtig ist, dass sie dies mal LOHGOCK goodies hatten, die auch noch im Angebot waren! ** Ich hab jetzt eine Lohgock Action Figur, eine Armbahnuhr und Anhänger, und das alles für nur 2000yen, toll, oder? Und dann konnte ich einem Plüshie des Pishus mit dem Zackenohr (ギザみみピチュ) nicht vorbei gehen. XD Alles in allem weit besser, als bei meinem letzten Besuch. Das Center wechselt sein Programm offenbar doch recht häufig, da muss man dran bleiben!
Ansonsten ist gerade Feuerwerk. Und warum sitze ich dann am PC? Weil es gar nicht mehr aufhört! O_Ox Ich stand jetzt eine gute Stunde obenauf dem Dach und fast pausenlos gehen Raketen hoch. Es ist schön und so, aber langsam reicht's. Die meiste Zeit sind es durchschnittlich spannende Lichter, nur hier und da ist eine besondere dabei. Kölner Lichter gefällt mir besser. Egal, Feuerwerk ist immer toll!
26. Juli
Mein letzter Programmpunkt war Odaiba, wo’s mit der Yurikamome-Linie hingeht. Die Fahrt war an sich schon schön, ein bisschen durch Tokyo und dann über die Rainbow-Bridge; bei Nacht sicher auch toll. Odaiba ist eine im Rahmen von Landgewinnungsmaßnahmen künstlich geschaffene Insel; entsprechend kam mir alles sehr modern und ordentlich vor, hat mir gut gefallen! Die Ecke bestichtals wichtiger Handlungspunkt in der ersten Digimon-Staffel mit dem berühmten Fuji Terebi Fernsehsender, der durch seine einzigartige Architektur schon was her macht...

...und einen lebensgroßen Gundam. Lebensgroß, also 17m hoch oder so! Er bewegt sich sogar (den Kopf XD), blinkt und es kommt was Rauch raus. Echt stark! =D

Danach bin ich aber recht zeitig zurück und ins Bett, schließlich sollte der nächste Tag um 3:30 beginnen, damit ich dann den ersten Zug von Asakusa bekomme und pünktlich zum check-in am Flughafen sein würde.
Das hat btw auch alles sehr schön geklappt; ich hatte wieder einen Fenstersitz, und vor mir war kein Sitz, also reichlich Platz für die Beine. *strahl* Leider konnte ich dies mal fast gar nicht schlafen und hatte entsprechend unter Jetlag zu leiden. Naja, ist vielleicht ein Ausgleich dafür, dass ich bei meiner Ankunft in Japan fast gar keine Probleme in der Hinsicht hatte.
Am Bahnhof wurde ich von Ute, Marianna, Raist, Caius und Ava empfangen, und letztere zwei hatten es sich nicht nehmen lassen, back-technisch über alle Stränge zu schlagen; die drei Kuchen waren auf drei Etagen angerichtet und sahen aus wie Kirschblüten, Fächer und Fahnen - WOW!
Ansonsten bin ich gut wieder in Deutschland angekommen. Heute stand der lang ersehnte Friseur-Termin auf dem Plan. XD Bin sehr happy mit dem Resultat, ich glaub so kurz hatte ich die Haare lange nicht.
25. Juli
Heute stand nun endlich Shibuya auf dem Programm! Ich hatte meine Kamera dabei und hab die berühmte Hundestatue „Hachiko“ geknipst. Da haben auch wirklich jede Menge Leute gewartet; kein Wunder, schließlich gilt Hachiko als bester Treffpunkt schlechthin.

Gleich dahinter ist Tokyos belebteste Kreuzung. Alle drei Minuten (oder so) wird der Autoverkehr in alle Richtungen gestoppt und Massen an Fußgängern wuseln herum. Wo die alle herkommen fragt man sich schon nach einigen Ampelphasen, in denen die Menge an Leuten nicht nachgelassen hat. Ich hab's fotografiert und, besser noch, gefilmt!

Aussichtspunkt war der ebenfalls sehr bekannte Starbucks, wo ich eine eisgekühlte weiße Schokolade genossen hab (scheißteuer natürlich; ich hab's mal unter Tourismus verbucht).
Danach war ich im Shibuya 109, einem berühmten Kaufhaus. Fast hätte ich mir da dann ein doll reduziertes Shirt geholt (unter 1000yen!), aber so ganz hat es mir beim Anprobieren dann doch nicht gefallen. ^^;;
In der Nähe der Kreuzung ist natürlich auch großes Werbung verteilen angesagt, und weil die Tokyoter eben wissen wie man mit heißen Sommer umgehn muss, waren das Fächer. Interessanter ist aber, dass einer der Verteiler dieses knuffige Tiger-Kostüm trug!

Dem muss heiß gewesen sein...
Ach ja, ins Pokémon Center bin ich dann auch noch mal schnell, es lag praktisch auf dem Weg zwischen meiner Herberge und Shibuya. Wer da auch mal hin will: ihr fahrt mit der U-Bahn und steigt Daimon (大門) aus, am besten beim Ausgang B3 (World Trade Center Building). Ihr kommt auf einer größeren Straße hoch und links könnt ihr in der Ferne schon den Tokyo Tower sehen (für den ist Daimon ebenfalls eine gute Aussteigestation). Jetzt lasst ihr ihn aber links liegen und geht rechts die Straße runter, am WTC Building vorbei. Bei Gelegenheit überquert ihr die Straße und geht weiter, unter der JR-Strecke durch und weiter, bis ihr zu einer schmalen Rolletreppe kommt die rauf und runter geht. Die nehmt ihr hoch und dann seid ihr eigentlich schon da.
Wichtig ist, dass sie dies mal LOHGOCK goodies hatten, die auch noch im Angebot waren! ** Ich hab jetzt eine Lohgock Action Figur, eine Armbahnuhr und Anhänger, und das alles für nur 2000yen, toll, oder? Und dann konnte ich einem Plüshie des Pishus mit dem Zackenohr (ギザみみピチュ) nicht vorbei gehen. XD Alles in allem weit besser, als bei meinem letzten Besuch. Das Center wechselt sein Programm offenbar doch recht häufig, da muss man dran bleiben!
Ansonsten ist gerade Feuerwerk. Und warum sitze ich dann am PC? Weil es gar nicht mehr aufhört! O_Ox Ich stand jetzt eine gute Stunde obenauf dem Dach und fast pausenlos gehen Raketen hoch. Es ist schön und so, aber langsam reicht's. Die meiste Zeit sind es durchschnittlich spannende Lichter, nur hier und da ist eine besondere dabei. Kölner Lichter gefällt mir besser. Egal, Feuerwerk ist immer toll!
26. Juli
Mein letzter Programmpunkt war Odaiba, wo’s mit der Yurikamome-Linie hingeht. Die Fahrt war an sich schon schön, ein bisschen durch Tokyo und dann über die Rainbow-Bridge; bei Nacht sicher auch toll. Odaiba ist eine im Rahmen von Landgewinnungsmaßnahmen künstlich geschaffene Insel; entsprechend kam mir alles sehr modern und ordentlich vor, hat mir gut gefallen! Die Ecke besticht

...und einen lebensgroßen Gundam. Lebensgroß, also 17m hoch oder so! Er bewegt sich sogar (den Kopf XD), blinkt und es kommt was Rauch raus. Echt stark! =D

Danach bin ich aber recht zeitig zurück und ins Bett, schließlich sollte der nächste Tag um 3:30 beginnen, damit ich dann den ersten Zug von Asakusa bekomme und pünktlich zum check-in am Flughafen sein würde.
Das hat btw auch alles sehr schön geklappt; ich hatte wieder einen Fenstersitz, und vor mir war kein Sitz, also reichlich Platz für die Beine. *strahl* Leider konnte ich dies mal fast gar nicht schlafen und hatte entsprechend unter Jetlag zu leiden. Naja, ist vielleicht ein Ausgleich dafür, dass ich bei meiner Ankunft in Japan fast gar keine Probleme in der Hinsicht hatte.
Am Bahnhof wurde ich von Ute, Marianna, Raist, Caius und Ava empfangen, und letztere zwei hatten es sich nicht nehmen lassen, back-technisch über alle Stränge zu schlagen; die drei Kuchen waren auf drei Etagen angerichtet und sahen aus wie Kirschblüten, Fächer und Fahnen - WOW!
Ansonsten bin ich gut wieder in Deutschland angekommen. Heute stand der lang ersehnte Friseur-Termin auf dem Plan. XD Bin sehr happy mit dem Resultat, ich glaub so kurz hatte ich die Haare lange nicht.
Die Berichte über Tokyo sind immer noch nicht da, jaja, aber jetzt mach ich erst mal die Wegbeschreibung zur Herberge fertig, weil ein bis zwei Leuts danach gefragt hatten.
( Viele Bilder, daher unter'm cut )
So, ich hoffe, das hilft weiter. =)
Viel Spaß in Tokyo!
( Viele Bilder, daher unter'm cut )
So, ich hoffe, das hilft weiter. =)
Viel Spaß in Tokyo!
24. Juli
Nu bin ich doch irgendwie müde geworden, dabei isses noch nicht mal 11h. Die w-lan Verbindung hier im Khaosan, der Herberge in Tokyo, ist nicht ganz so der Hammer, also wird seit langem (zuletzt im Februar) mal wieder in Word vorgeschrieben.
Früh um 6h bin ich heute aufgestanden, denn die Abreise aus Shizuoka stand bevor. Da wurden also schnell die letzen Dinge gepackt, Futon, Decke und Gardinen runter gebracht und die Schlüssel zur Weitergabe an die uketsuke an Rebecca abgegeben. Einige liebe Leuts sind extra für mich morgens früh aufgestanden um tschüss zu sagen. =) Rebecca ist sogar bis zum Bahnhof mitgekommen, was schon wegen des Gepäcks klasse war. Frühstücken konnte ich nicht, mir war richtig schlecht. Nach zehn Monaten plötzlich aufzubrechen... da musste mein emotional empfindlicher Magen eben etwas aufbegehren.
Nach einiger Zeit im Shinkansen wurde das etwas besser. Die Fahrt war angenehm und so wunderbar kurz! Hatte ich erwähnt, dass das gerade mal ne gute Stunde dauert? Schon toll. In Tokyo hab ich dann mein Gepäck mit Müh und Not bis zur Herberge geschleppt. Die Strecke ist gar nicht so weit, aber wenn jede Treppe ein Kampf und spazieren das Gegenteil von entspannend ist, zieht es sich schon. Und der Koffer, mein Rucksack und das Laptop machen zusammen schon einiges an Gewicht aus.
Endlich im Khaosan war ich also gleich in doppelter Hinsicht erleichtert – zum einen des Gepäcks wegen, zum anderen weil wieder ein Schritt geschafft war. ^^;; Die Leute hier sind wirklich nett. Freuen sich wenn ich Japanisch spreche, springen aber sofort zu Englisch um, wenn ich was nicht ganz hin bekomme. Und die haben sich total lieb bedankt, dass ich schon zum zweiten Mal da bin.
Ich bin vormittags angekommen, konnte aber noch nicht ins Zimmer. Also hab ich mein Laptop vorne am Empfang abgegeben, das restliche Gepäck in der dafür vorgesehenen Area (?) verstaut und bin losgezogen (zum zweiten Mal) Tokyo zu erkunden.
Dies mal besser informiert als zuletzt bei meinem Trip mit Jasmine und Angela wollte ich noch mal jene Gegenden aufsuchen, die das Herz eines Anime-Fans höher schlagen lassen: Akihabara und Ikebukuro.
Für die, die wenig über Tokyo wissen sei hier vielleicht anzumerken, dass die Stadt aus mehreren Teilen besteht, die jeder für sich ein eigenes Zentrum bilden und sich charakterlich und inhaltlich stark unterscheiden.
Akihabara ist auch als „Electric Town“ bekannt, als Technik-Freak ist man hier also gut beraten. Die andere Seite dieses Viertels ist die Otaku-Kultur, also Anime, Manga und Gaming. Man kann zwar einfach auf gut Glück die „main street“ und Umgebung abgrasen, aber besser ist doch, wenn man ungefähr weiß was man will. Zwischendurch kann man dann noch oft genug anhalten (ich weiß, wovon ich rede). Den Animate hatte ich mir letztes mal schon mit Jasmine und Angela angeschaut, und der ist auf jeden Fall einen Besuch wert, so viel Zeugs auf einem Haufen! Dies mal wollte ich aber auch zum Madarake, und der ist nicht ganz so leicht zu finden. Ich hab's mir mit Fotos von jemandem in einer lj community erklären lassen und damit auch erfolgreich mein Ziel erreicht (falls es jemanden interessiert: auf der main street das rote Taito Gebäude ist leicht zu finden. Wenn man davor steht schaut man schräg links über die Straße, diese schmalere Seitenstraße muss man rein – einfach über die Straße laufen wenn grad nix kommt, da is weit und breit keine Ampel und alle Japaner machen es so – der Mandarake kommt dann kurz danach auf der rechten Seite. Gut aufpassen, es ist ein wenig auffälliges schwarzes Gebäude).
Danach war ich schon mal sehr zufrieden mit mir (aber ihr wollt nicht wissen, wie doll ich trotz Karte rum geirrt bin XD). Aber mehr und interessanteres wartete in Ikebukuro auf mich, also hab ich mir eine U-Bahn-Verbindung ausgeguckt und bin los. So ein Metro-Plan ist dringend zu empfehlen, das hilft ungemein. Auch sinnvoll ist imho ein Tages-Ticket, am besten kombiniert für die Tokyo Metro und Toei Line, das sind nämlich zwei verschiedene Vereine. JR (Japan Railways) ist da natürlich nicht mit drin, wenn man also die Yamanote Linie benutzen will, muss man doch neu lösen (nebenbei, für die, die's nicht wissen: die Yamanota Linie ist eine Zuglinie, die im Kreis (in beide Richtungen) durch Tokyo fährt – man kann also einfach sitzen bleiben, wenn man will *lach*). Jedenfalls, Ikebukuro! Für Fans der Sorte Manga wie ich sie mag ein absolutes Muss und sehr viel leichter und übersichtlicher zu navigieren als Akihabara. Aus der U-Bahn raus in Richtung Sunshine (ein seeehr großes Hochhaus, nicht zu verfehlen) und einfach der Straße folgen (entweder Green Avenue oder eine, die rechts schräg davon abgeht, die ist kunterbunt und lustig), dann kommt man automatisch zu
a) dem Sunshine
b) vier K-Books stores
c) dem Mandarake (my kind of store!)
Der Mandarake ist total niedlich untergebracht, das müsst ihr euch anschaun! Davon gegenüber hängt außerdem eine große Karte, die einen zu den K-Books führt. ^^x Karten können auch hier nicht schaden, aber wie gesagt, es ist recht leicht zu finden (und das sag ich, mit meinem Orientierungssinn einer toten Katze).
Ich war jetzt schon einigermaßen geschafft, Füße und Hüfte begannen sich lautstark zu beschweren. Trotzdem hab ich noch die Yamanote-Linie bis Shibuya genommen; da ist mir allerdings klar geworden, dass ich eine nähere Karte der Region brauchen würde, das ist die wuseligste Ecke, die ich je gesehn hab, und ich bin nur so eben aus dem Bahnhof raus! Naja, dafür ist Shibuya ja bekannt, also geht das wohl okay. Bei jungen Leuten ist dieser Stadtteil besonders beliebt.
So bin ich also unverrichteter Dinge wieder in Richtung Khaosan, aber kaputt wie ich war passte das gerade. Glücklicherweise kann ich von da aus die Ginza Line direkt bis Asakusa durch nehmen. ^_^x Auf dem Rückweg wurde dann auch noch schnell Abendessen und Frühstück im nächsten Conbini organisiert, dann ging's endlich zurück.
Beim Schlüssen abholen hat man mich dann noch darauf hingewiesen, dass morgen Feuerwerk ist; und ich war schon traurig, dass ich das in Shizuoka verpasse! Feuerwerk in Tokyo ist doch mal cool. Ich kann mir das hier vom Dach aus anschaun, muss aber bis 4h wieder hier sein, danach sollen die Straßen so verstopft sein, dass man nicht mehr durch kommt. Wow! Aber echt lieb von den Leuten hier, einem da so zu helfen. =)
So, unnu is echt Zeit für's Bett. XD
Nu bin ich doch irgendwie müde geworden, dabei isses noch nicht mal 11h. Die w-lan Verbindung hier im Khaosan, der Herberge in Tokyo, ist nicht ganz so der Hammer, also wird seit langem (zuletzt im Februar) mal wieder in Word vorgeschrieben.
Früh um 6h bin ich heute aufgestanden, denn die Abreise aus Shizuoka stand bevor. Da wurden also schnell die letzen Dinge gepackt, Futon, Decke und Gardinen runter gebracht und die Schlüssel zur Weitergabe an die uketsuke an Rebecca abgegeben. Einige liebe Leuts sind extra für mich morgens früh aufgestanden um tschüss zu sagen. =) Rebecca ist sogar bis zum Bahnhof mitgekommen, was schon wegen des Gepäcks klasse war. Frühstücken konnte ich nicht, mir war richtig schlecht. Nach zehn Monaten plötzlich aufzubrechen... da musste mein emotional empfindlicher Magen eben etwas aufbegehren.
Nach einiger Zeit im Shinkansen wurde das etwas besser. Die Fahrt war angenehm und so wunderbar kurz! Hatte ich erwähnt, dass das gerade mal ne gute Stunde dauert? Schon toll. In Tokyo hab ich dann mein Gepäck mit Müh und Not bis zur Herberge geschleppt. Die Strecke ist gar nicht so weit, aber wenn jede Treppe ein Kampf und spazieren das Gegenteil von entspannend ist, zieht es sich schon. Und der Koffer, mein Rucksack und das Laptop machen zusammen schon einiges an Gewicht aus.
Endlich im Khaosan war ich also gleich in doppelter Hinsicht erleichtert – zum einen des Gepäcks wegen, zum anderen weil wieder ein Schritt geschafft war. ^^;; Die Leute hier sind wirklich nett. Freuen sich wenn ich Japanisch spreche, springen aber sofort zu Englisch um, wenn ich was nicht ganz hin bekomme. Und die haben sich total lieb bedankt, dass ich schon zum zweiten Mal da bin.
Ich bin vormittags angekommen, konnte aber noch nicht ins Zimmer. Also hab ich mein Laptop vorne am Empfang abgegeben, das restliche Gepäck in der dafür vorgesehenen Area (?) verstaut und bin losgezogen (zum zweiten Mal) Tokyo zu erkunden.
Dies mal besser informiert als zuletzt bei meinem Trip mit Jasmine und Angela wollte ich noch mal jene Gegenden aufsuchen, die das Herz eines Anime-Fans höher schlagen lassen: Akihabara und Ikebukuro.
Für die, die wenig über Tokyo wissen sei hier vielleicht anzumerken, dass die Stadt aus mehreren Teilen besteht, die jeder für sich ein eigenes Zentrum bilden und sich charakterlich und inhaltlich stark unterscheiden.
Akihabara ist auch als „Electric Town“ bekannt, als Technik-Freak ist man hier also gut beraten. Die andere Seite dieses Viertels ist die Otaku-Kultur, also Anime, Manga und Gaming. Man kann zwar einfach auf gut Glück die „main street“ und Umgebung abgrasen, aber besser ist doch, wenn man ungefähr weiß was man will. Zwischendurch kann man dann noch oft genug anhalten (ich weiß, wovon ich rede). Den Animate hatte ich mir letztes mal schon mit Jasmine und Angela angeschaut, und der ist auf jeden Fall einen Besuch wert, so viel Zeugs auf einem Haufen! Dies mal wollte ich aber auch zum Madarake, und der ist nicht ganz so leicht zu finden. Ich hab's mir mit Fotos von jemandem in einer lj community erklären lassen und damit auch erfolgreich mein Ziel erreicht (falls es jemanden interessiert: auf der main street das rote Taito Gebäude ist leicht zu finden. Wenn man davor steht schaut man schräg links über die Straße, diese schmalere Seitenstraße muss man rein – einfach über die Straße laufen wenn grad nix kommt, da is weit und breit keine Ampel und alle Japaner machen es so – der Mandarake kommt dann kurz danach auf der rechten Seite. Gut aufpassen, es ist ein wenig auffälliges schwarzes Gebäude).
Danach war ich schon mal sehr zufrieden mit mir (aber ihr wollt nicht wissen, wie doll ich trotz Karte rum geirrt bin XD). Aber mehr und interessanteres wartete in Ikebukuro auf mich, also hab ich mir eine U-Bahn-Verbindung ausgeguckt und bin los. So ein Metro-Plan ist dringend zu empfehlen, das hilft ungemein. Auch sinnvoll ist imho ein Tages-Ticket, am besten kombiniert für die Tokyo Metro und Toei Line, das sind nämlich zwei verschiedene Vereine. JR (Japan Railways) ist da natürlich nicht mit drin, wenn man also die Yamanote Linie benutzen will, muss man doch neu lösen (nebenbei, für die, die's nicht wissen: die Yamanota Linie ist eine Zuglinie, die im Kreis (in beide Richtungen) durch Tokyo fährt – man kann also einfach sitzen bleiben, wenn man will *lach*). Jedenfalls, Ikebukuro! Für Fans der Sorte Manga wie ich sie mag ein absolutes Muss und sehr viel leichter und übersichtlicher zu navigieren als Akihabara. Aus der U-Bahn raus in Richtung Sunshine (ein seeehr großes Hochhaus, nicht zu verfehlen) und einfach der Straße folgen (entweder Green Avenue oder eine, die rechts schräg davon abgeht, die ist kunterbunt und lustig), dann kommt man automatisch zu
a) dem Sunshine
b) vier K-Books stores
c) dem Mandarake (my kind of store!)
Der Mandarake ist total niedlich untergebracht, das müsst ihr euch anschaun! Davon gegenüber hängt außerdem eine große Karte, die einen zu den K-Books führt. ^^x Karten können auch hier nicht schaden, aber wie gesagt, es ist recht leicht zu finden (und das sag ich, mit meinem Orientierungssinn einer toten Katze).
Ich war jetzt schon einigermaßen geschafft, Füße und Hüfte begannen sich lautstark zu beschweren. Trotzdem hab ich noch die Yamanote-Linie bis Shibuya genommen; da ist mir allerdings klar geworden, dass ich eine nähere Karte der Region brauchen würde, das ist die wuseligste Ecke, die ich je gesehn hab, und ich bin nur so eben aus dem Bahnhof raus! Naja, dafür ist Shibuya ja bekannt, also geht das wohl okay. Bei jungen Leuten ist dieser Stadtteil besonders beliebt.
So bin ich also unverrichteter Dinge wieder in Richtung Khaosan, aber kaputt wie ich war passte das gerade. Glücklicherweise kann ich von da aus die Ginza Line direkt bis Asakusa durch nehmen. ^_^x Auf dem Rückweg wurde dann auch noch schnell Abendessen und Frühstück im nächsten Conbini organisiert, dann ging's endlich zurück.
Beim Schlüssen abholen hat man mich dann noch darauf hingewiesen, dass morgen Feuerwerk ist; und ich war schon traurig, dass ich das in Shizuoka verpasse! Feuerwerk in Tokyo ist doch mal cool. Ich kann mir das hier vom Dach aus anschaun, muss aber bis 4h wieder hier sein, danach sollen die Straßen so verstopft sein, dass man nicht mehr durch kommt. Wow! Aber echt lieb von den Leuten hier, einem da so zu helfen. =)
So, unnu is echt Zeit für's Bett. XD
23. Juli
Sooo, mein letzter Abend im Kaikan.
Endlich ist alles fertig gepackt und das Zimmer gesaugt, das Bad gewischt (grob).
Erst dachte ich, dass ich noch gut Platz haben würde im Koffer, aber dann hab ich ständig noch Sachen gefunden die rein mussten (man sollte meinen das Zimmer wär klein genug, die Übersicht zu behalten), und schließlich war ich zwei Kilo drüber. *theatralischer seufzer* Also hab ich doch noch ein Paket gepackt (mit Klamotten, dem zweiten Paar Schuhen, dergleichen), dass Rebecca lieb wie sie ist die Tage für mich abschicken will. Landweg bzw mitd em Schiff natürlich, billigste Methode auch wenn's dann zwei/drei Monate dauern wird.
Haach! Morgen um 7:30 geht's hier los, um 8:36 geht mein Shinkansen nach Tokyo (man gönnt sich ja sonst nichts), normale Bahn würde a) viel länger dauern und wär mit dem ganzen Gepäck auch arg umständlich. Rebecca bringt mich sogar noch bis zum Bahnhof, damit ich mein Gepäck nicht allein durch den Buss schleppen muss. Halb acht ist Stoßzeit, da sind die Busse rappelvoll. =/
Bomi (aus Korea) hat eben für uns gekocht; leider musste ich währenddessen die ganze Zeit rumflitzen, war ja am Packen. Lavender (aus Indien) ist dann auch gerade noch rechtzeitig von ihrem Ausflug zurück gekommen, dass wir uns verabschieden konnten.
Ich hab es außerdem geschafft, alle dazu zu nötigen, in das Buch zu schreiben, dass mir die lieben Leute zu Hause gemacht haben. Da kommen dann später auch noch Fotos von allen rein und allgemein aus Shizuoka.
Oh, in dem Zusammenhang: Jasmine hat eine Slideshow mit Bildern für mich zusammen gestellt und mit Musik hinterlegt, dürft ihr euch ansehn wenn ich wieder zu Hause bin (oder ich las es mal bei youtube hoch).
Auch noch erwähnen sollte ich, dass ich heute zwei Tests hatte, die beide gut gelaufen sind. =) Harasawa-sensei hat mich den Test der eigentlich nächste Woche fällig gewesen wäre lieber weise (...) schon jetzt schreiben lassen; und ich hatte mir Sorgen wegen wenig lernzeit gemacht, der Test war wirklich leicht. Hab aber auch grad das richtige gelernt. XD
Ähm ja, morgen also nach Tokyo! =D
Sooo, mein letzter Abend im Kaikan.
Endlich ist alles fertig gepackt und das Zimmer gesaugt, das Bad gewischt (grob).
Erst dachte ich, dass ich noch gut Platz haben würde im Koffer, aber dann hab ich ständig noch Sachen gefunden die rein mussten (man sollte meinen das Zimmer wär klein genug, die Übersicht zu behalten), und schließlich war ich zwei Kilo drüber. *theatralischer seufzer* Also hab ich doch noch ein Paket gepackt (mit Klamotten, dem zweiten Paar Schuhen, dergleichen), dass Rebecca lieb wie sie ist die Tage für mich abschicken will. Landweg bzw mitd em Schiff natürlich, billigste Methode auch wenn's dann zwei/drei Monate dauern wird.
Haach! Morgen um 7:30 geht's hier los, um 8:36 geht mein Shinkansen nach Tokyo (man gönnt sich ja sonst nichts), normale Bahn würde a) viel länger dauern und wär mit dem ganzen Gepäck auch arg umständlich. Rebecca bringt mich sogar noch bis zum Bahnhof, damit ich mein Gepäck nicht allein durch den Buss schleppen muss. Halb acht ist Stoßzeit, da sind die Busse rappelvoll. =/
Bomi (aus Korea) hat eben für uns gekocht; leider musste ich währenddessen die ganze Zeit rumflitzen, war ja am Packen. Lavender (aus Indien) ist dann auch gerade noch rechtzeitig von ihrem Ausflug zurück gekommen, dass wir uns verabschieden konnten.
Ich hab es außerdem geschafft, alle dazu zu nötigen, in das Buch zu schreiben, dass mir die lieben Leute zu Hause gemacht haben. Da kommen dann später auch noch Fotos von allen rein und allgemein aus Shizuoka.
Oh, in dem Zusammenhang: Jasmine hat eine Slideshow mit Bildern für mich zusammen gestellt und mit Musik hinterlegt, dürft ihr euch ansehn wenn ich wieder zu Hause bin (oder ich las es mal bei youtube hoch).
Auch noch erwähnen sollte ich, dass ich heute zwei Tests hatte, die beide gut gelaufen sind. =) Harasawa-sensei hat mich den Test der eigentlich nächste Woche fällig gewesen wäre lieber weise (...) schon jetzt schreiben lassen; und ich hatte mir Sorgen wegen wenig lernzeit gemacht, der Test war wirklich leicht. Hab aber auch grad das richtige gelernt. XD
Ähm ja, morgen also nach Tokyo! =D
20. Juli
Früher hat man es noch öfter gehört in Deutschland, heute schon weniger, das Wort "Fujiyama". Gemeint ist der Berg, den die Japaner "Fujisan" nennen, auf Deutsch wäre "Fuji" allein absolut korrekt, "Fujiyama" dagegen nicht. Wo man aber trotzdem "Fujiyama" sagen darf, ist im Fuji Q Highland, einem Vergnügungspark naha besagtem Lieblings-Berg der Japaner, wo es eine schicke Achterbahn mit dem Namen gibt.
Heute morgen haben wir uns - wie immer verdammt früh, mit Yuki am Bahnhof getroffen (also ich und Rebecca) und sind mit dem Bus los Richtung Fuji Q Highland, was etwa zwei Stunden Fahrt waren. Dort angekommen ging es dann auch gleich auf die erste Achterbahn und von da an auf eine nach der anderen. =) Da der Ort etwas höher gelegen ist als Shizuoka, war es merklich kühler, dadurch war das lange anstehen gerade noch erträglich. Nebenbei, im Disneyland steht man bei langweiligeren Achterbahnen länger an. War jedenfalls sehr lustig und die Bahnen hatten schon was drauf, zumindest beim ersten Mal. Die Wildwasserbahn war derart befeuchtend, dass vorne für 100yen so Regen-Ponchos ausgegeben wurden, und die waren auch wirklich eine gute und hilfreiche Sache. Vorausgesetzt das Teil reißt nicht im entscheidenden Moment, so dass man mit klitschnasser Hose da steht. Drei mal dürft ihr raten, wer das Event hautnah mitmachen durfte. ^^;; Naja, war ja warm und ich hatte während wir am "Dodonpa" anstanden Zeit zu trocknen. Das Teil beschleunigt in wenigigen Sekunden von 0 uf 172 km/h, ungelogen! =D
Auf der Rückfahrt bin ich im Bus eingeschlagen, war richtig müde. Hüfte tut auch was weh vom vielen Stehen, hält sich aber noch in Grenzen.
Und jetzt noch Aufsätze schreiben! >_<x
Früher hat man es noch öfter gehört in Deutschland, heute schon weniger, das Wort "Fujiyama". Gemeint ist der Berg, den die Japaner "Fujisan" nennen, auf Deutsch wäre "Fuji" allein absolut korrekt, "Fujiyama" dagegen nicht. Wo man aber trotzdem "Fujiyama" sagen darf, ist im Fuji Q Highland, einem Vergnügungspark naha besagtem Lieblings-Berg der Japaner, wo es eine schicke Achterbahn mit dem Namen gibt.
Heute morgen haben wir uns - wie immer verdammt früh, mit Yuki am Bahnhof getroffen (also ich und Rebecca) und sind mit dem Bus los Richtung Fuji Q Highland, was etwa zwei Stunden Fahrt waren. Dort angekommen ging es dann auch gleich auf die erste Achterbahn und von da an auf eine nach der anderen. =) Da der Ort etwas höher gelegen ist als Shizuoka, war es merklich kühler, dadurch war das lange anstehen gerade noch erträglich. Nebenbei, im Disneyland steht man bei langweiligeren Achterbahnen länger an. War jedenfalls sehr lustig und die Bahnen hatten schon was drauf, zumindest beim ersten Mal. Die Wildwasserbahn war derart befeuchtend, dass vorne für 100yen so Regen-Ponchos ausgegeben wurden, und die waren auch wirklich eine gute und hilfreiche Sache. Vorausgesetzt das Teil reißt nicht im entscheidenden Moment, so dass man mit klitschnasser Hose da steht. Drei mal dürft ihr raten, wer das Event hautnah mitmachen durfte. ^^;; Naja, war ja warm und ich hatte während wir am "Dodonpa" anstanden Zeit zu trocknen. Das Teil beschleunigt in wenigigen Sekunden von 0 uf 172 km/h, ungelogen! =D
Auf der Rückfahrt bin ich im Bus eingeschlagen, war richtig müde. Hüfte tut auch was weh vom vielen Stehen, hält sich aber noch in Grenzen.
Und jetzt noch Aufsätze schreiben! >_<x
19. Juli
Das war neulich... ich hatte das web Radio laufen und der Mensch kündigt für Köln "sommerliche 27°" an. Ich schau auf meine Klimaanlage, da waren es auch 27°; in meinem Zimmer war es angenehm kühl. Gestern nachmittag hatte es 30° und Niki und ich waren froh, dass es endlich was abgekühlt hatte.
Ich freu mich auf deutsche Temperaturen. XD
Das war neulich... ich hatte das web Radio laufen und der Mensch kündigt für Köln "sommerliche 27°" an. Ich schau auf meine Klimaanlage, da waren es auch 27°; in meinem Zimmer war es angenehm kühl. Gestern nachmittag hatte es 30° und Niki und ich waren froh, dass es endlich was abgekühlt hatte.
Ich freu mich auf deutsche Temperaturen. XD
18. Juli
There's actually stuff happening also sollte ich wohl was schreiben, scon der Vollständigkeit halber. Freitag hatte ich meine letzte Vorlesung bei Takenoshita, und weil ja uch Gerhard bald nicht mehr in Japan ist, fand unser Prof, dass wir eine Abschiedsparty bräuchten. Also wurde sich kurzerhand nach der Uni in der City getroffen und Takenoshita hat uns ohne wirklich auf unsere zugegeben arg subtilen Hinweise einzugehn in ein Oden Restaurant geschleppt. Das Restaurant selbst war sehr knuffig, die Art von kleinem Restaurant in einer Hintergasse, die man ohne Local nicht findet und wo das Essen wie bei Muttern schmeckt, vorausgesetzt Muttern macht Oden. Ich für meinen Teil bin sehr dankbar, dass dieser Teil japanischer Küche es nicht bis nach Deutschland geschafft hat. Was ist Oden? Das sind diverse Zutaten (wie Daikon (eine Art Rettich), Konnyaku (eklig, glibberig, zäh), geochtes Ei, Kartoffel, etc) die in einer Brühe ziemlich lang gekocht werden. Shizuoka ist berühmt für sein Oden, aber ich brauch das so schnell nicht noch mal. -_-x Abgesehen davon, dass ich zu viel zu viel Essne genötigt wurde, das dann noch nicht mal wirklich lecker war, und es an nicht-alkoholischen Getränken nur grünen Tee und Oolong Tee gab, war der Abend okay. Neben Takenoshita war noch ein Japaner aus der Kurs dabei, eine Chinesin und wir drei Deutschen (Rebecca, Gerhard und ich), später haben auch Grant und Alexis kurz rein geschaut. Wir haben uns nett unterhalten, war wirklich schön, nur das Essen eben... naja, mir war schon was schlecht später.
Im Moment ist mein Magen auch nicht ganz glücklich mit mir, aber daran ist inzwischen nicht mehr das Oden Schuld. Im Parco (einem größeren Kaufhaus in der City) gibt es das so genannte "Sweets Paradise", ein all-you-can-eat für Süßkram und auch ein paar herzhaften Sachen, und Niki und ich wollten da schon länger mal hin. ... Über eine Stunde Essen. Wir sind da aus gekugelt wie die Mastschweine. ^^;; Kein Wunder, dass mein Bauch sich beschwert, ständig diese Überbelastung.
Eben waren wir in "Harry Potter and the Half Blood Prince". Naja, Buchverfilmungen halt, soll man nicht zu viel erwarten. Wie immer haben massig (imho wichtige) Szenen gefehlt, aber das kennt man ja. Trotzdem okay. Jetzt würd ich nur noch gern "Wolverine" sehn...
There's actually stuff happening also sollte ich wohl was schreiben, scon der Vollständigkeit halber. Freitag hatte ich meine letzte Vorlesung bei Takenoshita, und weil ja uch Gerhard bald nicht mehr in Japan ist, fand unser Prof, dass wir eine Abschiedsparty bräuchten. Also wurde sich kurzerhand nach der Uni in der City getroffen und Takenoshita hat uns ohne wirklich auf unsere zugegeben arg subtilen Hinweise einzugehn in ein Oden Restaurant geschleppt. Das Restaurant selbst war sehr knuffig, die Art von kleinem Restaurant in einer Hintergasse, die man ohne Local nicht findet und wo das Essen wie bei Muttern schmeckt, vorausgesetzt Muttern macht Oden. Ich für meinen Teil bin sehr dankbar, dass dieser Teil japanischer Küche es nicht bis nach Deutschland geschafft hat. Was ist Oden? Das sind diverse Zutaten (wie Daikon (eine Art Rettich), Konnyaku (eklig, glibberig, zäh), geochtes Ei, Kartoffel, etc) die in einer Brühe ziemlich lang gekocht werden. Shizuoka ist berühmt für sein Oden, aber ich brauch das so schnell nicht noch mal. -_-x Abgesehen davon, dass ich zu viel zu viel Essne genötigt wurde, das dann noch nicht mal wirklich lecker war, und es an nicht-alkoholischen Getränken nur grünen Tee und Oolong Tee gab, war der Abend okay. Neben Takenoshita war noch ein Japaner aus der Kurs dabei, eine Chinesin und wir drei Deutschen (Rebecca, Gerhard und ich), später haben auch Grant und Alexis kurz rein geschaut. Wir haben uns nett unterhalten, war wirklich schön, nur das Essen eben... naja, mir war schon was schlecht später.
Im Moment ist mein Magen auch nicht ganz glücklich mit mir, aber daran ist inzwischen nicht mehr das Oden Schuld. Im Parco (einem größeren Kaufhaus in der City) gibt es das so genannte "Sweets Paradise", ein all-you-can-eat für Süßkram und auch ein paar herzhaften Sachen, und Niki und ich wollten da schon länger mal hin. ... Über eine Stunde Essen. Wir sind da aus gekugelt wie die Mastschweine. ^^;; Kein Wunder, dass mein Bauch sich beschwert, ständig diese Überbelastung.
Eben waren wir in "Harry Potter and the Half Blood Prince". Naja, Buchverfilmungen halt, soll man nicht zu viel erwarten. Wie immer haben massig (imho wichtige) Szenen gefehlt, aber das kennt man ja. Trotzdem okay. Jetzt würd ich nur noch gern "Wolverine" sehn...
15. Juli
Es fühlt sich gar nicht so an, als wär ich volle zehn Monate von zu Hause weg gewesen. Eigentlich schon eine ziemlich lange Zeit, fast ein Jahr. Vom Gefühl her könnten es aber auch nur zwei, drei Monate gewesen sein. Ich hab gedacht, dass ich erst zu Hause merke, wie lang das wirklich war, wenn man sieht was sich alles verändert hat, die Freunde neue inside Jokes haben und überhaupt alles ungewohnt ist. Aber die Erkenntnis der verstrichenen Zeit kommt schon etwas früher, bei mir gestern und heute. Eben hab ich das (hoffentlich) letzte Paket in die Heimat abgeschickt, voll mit Winter-Klamotten und Büchern. Und an der Menge an neu angeschafftem Zeug (über 20 Bücher) ist mir dann doch klar geworden, dass das hier kein Kurzurlaub war. XD Jetzt drück ich mir selbst die Daumen, dass das ganze übrige Zeug zusammen nicht die Begrenzung von Gepäck ud Handgepäck sprengt, 20kg sind ja echt nicht sooo viel. Andererseits war auch mein großes Paket gerade noch bei 12 Kilo. Gut, der Koffer bringt noch mal was Eigengewicht mit, aber ich bin doch zuversichtlich. Was ihr euch sicher schon denken könnt: selbst mit dem Schiff ist das nicht gerde billig. Beim Versenden hat man die Wahl zwischen Flugzeug, SAL und Schiff, was von schnell und teuer bis langsam und... nicht ganz so teuer aber immer noch garstig reicht. ^^;; Bin ja mal gespannt, wann meine Sachen dann zu Hause eintrudeln. Ich hoffe ja persönlich, dass einige bestimmte Sachen im September zu meinem Geburtstag zu Hause sind... ich glaube, da mach ich großes Omiyage-Verteilen. *lach*
Um mich auf zu Hause einzustellen höre ich derzeit Radio Köln online. Kölner Nachrichten. XD Aber wenn man da zu lange zuhört, wiederholen die sich nur, lol.
Es fühlt sich gar nicht so an, als wär ich volle zehn Monate von zu Hause weg gewesen. Eigentlich schon eine ziemlich lange Zeit, fast ein Jahr. Vom Gefühl her könnten es aber auch nur zwei, drei Monate gewesen sein. Ich hab gedacht, dass ich erst zu Hause merke, wie lang das wirklich war, wenn man sieht was sich alles verändert hat, die Freunde neue inside Jokes haben und überhaupt alles ungewohnt ist. Aber die Erkenntnis der verstrichenen Zeit kommt schon etwas früher, bei mir gestern und heute. Eben hab ich das (hoffentlich) letzte Paket in die Heimat abgeschickt, voll mit Winter-Klamotten und Büchern. Und an der Menge an neu angeschafftem Zeug (über 20 Bücher) ist mir dann doch klar geworden, dass das hier kein Kurzurlaub war. XD Jetzt drück ich mir selbst die Daumen, dass das ganze übrige Zeug zusammen nicht die Begrenzung von Gepäck ud Handgepäck sprengt, 20kg sind ja echt nicht sooo viel. Andererseits war auch mein großes Paket gerade noch bei 12 Kilo. Gut, der Koffer bringt noch mal was Eigengewicht mit, aber ich bin doch zuversichtlich. Was ihr euch sicher schon denken könnt: selbst mit dem Schiff ist das nicht gerde billig. Beim Versenden hat man die Wahl zwischen Flugzeug, SAL und Schiff, was von schnell und teuer bis langsam und... nicht ganz so teuer aber immer noch garstig reicht. ^^;; Bin ja mal gespannt, wann meine Sachen dann zu Hause eintrudeln. Ich hoffe ja persönlich, dass einige bestimmte Sachen im September zu meinem Geburtstag zu Hause sind... ich glaube, da mach ich großes Omiyage-Verteilen. *lach*
Um mich auf zu Hause einzustellen höre ich derzeit Radio Köln online. Kölner Nachrichten. XD Aber wenn man da zu lange zuhört, wiederholen die sich nur, lol.
12. und 13. Juli
Ich hatte mich entschlossen, mit der Bahn nach Kyoto zu fahren, dabei aber den teuren Shinkansen (Japans ICE, nur irgendwie toller) aus Kostengründen zu vermeiden. Eine Fahrt hat so knapp 5500 Yen gekostet, aber auch über fünf Stunden gedauert. Daher begann der Sonntag sehr zeitig um 5:00 Uhr morgens. *gähn* Gegen sieben hab ich dann in Shizuoka meinen Zug genommen und los ging's:
静岡 Shizuoka (6:48)
浜松 Hamamatsu (8:03 - 8:10)
豊橋 Toyohashi (8:45 - 9:09)
大垣 Ogaki (10:31 - 10:46)
米原 Maibara (11:20 - 11:22)
京都 Kyoto (12:13)
( Click for photos. )
Zuerst hab ich mich zu meiner Unterkunft aufgemacht, eine Herberge namen's K's House die ich nur wärmstens empfehlen kann, so wie sie mir von Kaikan-Menschen empfohlen worden ist. Die Zimmel sind hell und weit geräumiger als ich es zB in Tokyo hatte und 2500 pro Nacht in einem 6er Zimmer sind echt nicht teuer. Ich hatte zudem sehr liebe Menschen im Zimmer, u.a. ein Mädel aus HongKong, mit dem ich gleich facebook Daten ausgetauscht hab, weil wir unheimlich viele Sachen gemeinsam hatten.
Nach dem Einchecken ging es jedenfalls erst mal gleich los durch Kyoto. Mit den Bussen ist das ganze für Touristen sehr leicht zu navigieren, es steht immer auch überall dran, zu welchen Sehenswürdigkeiten die Busse einen bringen. In einigen Bussen erhält man außerdem immer kurzse Infos (auch auf Englisch), an welchen Haltestellen man für welchen Tempel aussteigen muss. Einziger Nachteil: die Busse sind derart stark klimatisiert, dass einem beim Aussteigen das Wetter gleich noch heißer und schwüler vorkommt. ^^;;
Mein erstes Ziel war der Kinkaku-ji (金閣寺), was soviel heißt wie "Goldener-Pavillon-Tempel". Die Anlage des buddhistischen Tempels stammt aus dem späten 14. Jahrhundert, wr aber ursprünglich als Altersresidenz eines Shoguns geplant (sein Sohn hat dann einen Zen-Zempel draus gemacht). Berühmt ist er für den namensgebenden goldenen Pavillon, ( schaut euch am besten einfach die Bilder an. )
Als nächstes ging es weiter zum Ryoan-ji (龍安寺), wörtlich "Tempel des zur Ruhe gekommenen Drachens", ein weiterer Zen-Tempel aus der Mitte des 15. Jahrhunderts. Berühmt ist er vor allem für seinen Stein-Garten, ein Ort der Zen-Meditation. Das besondere am Arrangement der 15 Steine ist, dass man egal von wo immer nur 14 sehen kann. Meditiert hab ich nicht, ( aber Fotos gemacht: )
Das war dann aber auch alles, was ich am Sonntag geschafft habe, denn um etwa 17 Uhr schließen in Kyoto alle Sehenswürdigkeiten. Die machen einfach zu! Am Nachmittag! Vielleicht machen die das, damit man auf keinen Fall zu viel an einem Tag schafft und so länger in der Stadt bleiben muss. Ich bin jedenfalls (nachdem ich bei Ieyasu's Schloss vor verschlossenen Türen stand) zurück zur Unterkunft und bin dort relativ früh ins Bett, was nict schlecht war da der Tag ja früh begonnen hatte.
Wo ich Sonntag aufgehört hatte, hab ich MOntag weiter gemacht, also auf zum Nijo-jo (二条城), Burg des Shoguns Tokugawa Ieyasu (1543-1616, nebenbei, gestorben ist der in Sumpu, ein Ort der heute Shizuoka heißt). Errichtet hat er das Teill 1601, wobei es Ende des 18. Jahrhunderts mehrfach abgebrannt ist, kein Wunder bei ner Anlage aus Holz. Drinnen durfte man keine Fotos machen, also hab ich nur ein paar von außen. Eine Besonderheit ist der "Nachtigallen-Flur": Egal wie vorsichtig man läuft, die Holzdielen machen hohe Quietschtöne, so dass sich niemand anschleichen kann. Gar nicht dumm, was? Auch sonst sah die Burg drinnen beeindrucken aus, aber natürlich ganz anders, als europäische Burgen.
( Fotos! )
Als nächstes hatte ich einen Klassiker in Sachen Touristen-Ziele auf meiner Liste, den Kiyomizu-dera (清水寺). Der Name des buddhistischen Tempels kommt von einem Wasserfall innerhalb des Tempelgeländes; die ganze Anlage geht geschichtlich bis ins späte 8. Jahrhundert zurück, was man heute sieht stammt aber aus dem Jahr 1633. Hier hab ich ganz zufällig Michelle aus Florida getroffen; wir waren beide allein unterwegs und sind von da an zusammen weiter. ^_^x Wir haben uns super ergänzt: sie wollte immer bei Leuten nachfragen, konnte aber kein japanisch; ich konnte, war aber zu schüchtern. *lach*
( Fotos vom Kiyomizu-dera )
Als nächstes haben wir uns zum Kaiserpalast aufgemacht, immerhin war Kyoto von 794 bis 1868 Sitz des Kaisers. Ich war ja skeptisch; mit dem Palast in Tokyo hatte ich schlechte Erfahrungen gemacht. Trotzdem haben wir uns guten Mutes auf den Weg gemacht, nur um dann vor Ort zu erfahren, dass man sich für die Tour (einziger Weg ins Innere) früher hätte anmelden müssen. Das hatten wir also von unserem Spontan-Tourismus. ^^;;
( Einziges Foto. )
Ein gutes hatte es aber trotzdem: im Info-Center des Palastes konnte man uns in Sachen Fushimi Inari-Taisha (伏見稲荷大社) weiter helfen, denn unsere Infos reichtennur bis "der Platz mit den viiielen Torii". Nun gut informiert haben wir uns gleich auf den Weg gemacht. Endlich mal ein Shinto-Schrein! XD Bei Japanern ist er besonders zu Neujahr und im Februar zum Tag des Pferdes beliebt und ist der meistbesuchte Shinto-Schrein überhaupt. Die ich-weiß-nicht-wie-viele Torii, die wie Alleen angeordnet sind, sind alles Spenden. Verlaufen kann man sich da echt nicht, man läuft immer nur unter Torii her, eins hinter dem anderen.
( Schaut's euch an! )
Die Torii-Wege gehen bis auf den Gipfel hoch, aber Michelle und ich haben in gemeinsamen Einverständnis vorher aufgegeben. ^^;; Zum einen hab ich da scon angefangen, meine Hüfte unangenehm zu spüren, zum anderen war es schon recht spät und ich hatte ja noch fünf Stunden Zugfahrt vor mir.
Am Bahnhof von Kyoto haben wir uns dann getrennt (nicht ohne Email-Adressen ausgetauscht zu haben) und ich hab meine Sachen aus der Herberge geholt und mich auf den Rückweg gemacht. Ich war dann um 23:39 wieder in Shizuoka und kurz nach Mitternacht wieder im Kaikan (musste laufen, um die Uhrzeit fahren keine Busse mehr).
Total kaputt, aber es hat Spaß gemacht! Entgegen meiner ursprünglichen Einstellung bin ich jetzt doch sehr froh, den Trip gemacht zu haben. =)
Ich hatte mich entschlossen, mit der Bahn nach Kyoto zu fahren, dabei aber den teuren Shinkansen (Japans ICE, nur irgendwie toller) aus Kostengründen zu vermeiden. Eine Fahrt hat so knapp 5500 Yen gekostet, aber auch über fünf Stunden gedauert. Daher begann der Sonntag sehr zeitig um 5:00 Uhr morgens. *gähn* Gegen sieben hab ich dann in Shizuoka meinen Zug genommen und los ging's:
静岡 Shizuoka (6:48)
浜松 Hamamatsu (8:03 - 8:10)
豊橋 Toyohashi (8:45 - 9:09)
大垣 Ogaki (10:31 - 10:46)
米原 Maibara (11:20 - 11:22)
京都 Kyoto (12:13)
( Click for photos. )
Zuerst hab ich mich zu meiner Unterkunft aufgemacht, eine Herberge namen's K's House die ich nur wärmstens empfehlen kann, so wie sie mir von Kaikan-Menschen empfohlen worden ist. Die Zimmel sind hell und weit geräumiger als ich es zB in Tokyo hatte und 2500 pro Nacht in einem 6er Zimmer sind echt nicht teuer. Ich hatte zudem sehr liebe Menschen im Zimmer, u.a. ein Mädel aus HongKong, mit dem ich gleich facebook Daten ausgetauscht hab, weil wir unheimlich viele Sachen gemeinsam hatten.
Nach dem Einchecken ging es jedenfalls erst mal gleich los durch Kyoto. Mit den Bussen ist das ganze für Touristen sehr leicht zu navigieren, es steht immer auch überall dran, zu welchen Sehenswürdigkeiten die Busse einen bringen. In einigen Bussen erhält man außerdem immer kurzse Infos (auch auf Englisch), an welchen Haltestellen man für welchen Tempel aussteigen muss. Einziger Nachteil: die Busse sind derart stark klimatisiert, dass einem beim Aussteigen das Wetter gleich noch heißer und schwüler vorkommt. ^^;;
Mein erstes Ziel war der Kinkaku-ji (金閣寺), was soviel heißt wie "Goldener-Pavillon-Tempel". Die Anlage des buddhistischen Tempels stammt aus dem späten 14. Jahrhundert, wr aber ursprünglich als Altersresidenz eines Shoguns geplant (sein Sohn hat dann einen Zen-Zempel draus gemacht). Berühmt ist er für den namensgebenden goldenen Pavillon, ( schaut euch am besten einfach die Bilder an. )
Als nächstes ging es weiter zum Ryoan-ji (龍安寺), wörtlich "Tempel des zur Ruhe gekommenen Drachens", ein weiterer Zen-Tempel aus der Mitte des 15. Jahrhunderts. Berühmt ist er vor allem für seinen Stein-Garten, ein Ort der Zen-Meditation. Das besondere am Arrangement der 15 Steine ist, dass man egal von wo immer nur 14 sehen kann. Meditiert hab ich nicht, ( aber Fotos gemacht: )
Das war dann aber auch alles, was ich am Sonntag geschafft habe, denn um etwa 17 Uhr schließen in Kyoto alle Sehenswürdigkeiten. Die machen einfach zu! Am Nachmittag! Vielleicht machen die das, damit man auf keinen Fall zu viel an einem Tag schafft und so länger in der Stadt bleiben muss. Ich bin jedenfalls (nachdem ich bei Ieyasu's Schloss vor verschlossenen Türen stand) zurück zur Unterkunft und bin dort relativ früh ins Bett, was nict schlecht war da der Tag ja früh begonnen hatte.
Wo ich Sonntag aufgehört hatte, hab ich MOntag weiter gemacht, also auf zum Nijo-jo (二条城), Burg des Shoguns Tokugawa Ieyasu (1543-1616, nebenbei, gestorben ist der in Sumpu, ein Ort der heute Shizuoka heißt). Errichtet hat er das Teill 1601, wobei es Ende des 18. Jahrhunderts mehrfach abgebrannt ist, kein Wunder bei ner Anlage aus Holz. Drinnen durfte man keine Fotos machen, also hab ich nur ein paar von außen. Eine Besonderheit ist der "Nachtigallen-Flur": Egal wie vorsichtig man läuft, die Holzdielen machen hohe Quietschtöne, so dass sich niemand anschleichen kann. Gar nicht dumm, was? Auch sonst sah die Burg drinnen beeindrucken aus, aber natürlich ganz anders, als europäische Burgen.
( Fotos! )
Als nächstes hatte ich einen Klassiker in Sachen Touristen-Ziele auf meiner Liste, den Kiyomizu-dera (清水寺). Der Name des buddhistischen Tempels kommt von einem Wasserfall innerhalb des Tempelgeländes; die ganze Anlage geht geschichtlich bis ins späte 8. Jahrhundert zurück, was man heute sieht stammt aber aus dem Jahr 1633. Hier hab ich ganz zufällig Michelle aus Florida getroffen; wir waren beide allein unterwegs und sind von da an zusammen weiter. ^_^x Wir haben uns super ergänzt: sie wollte immer bei Leuten nachfragen, konnte aber kein japanisch; ich konnte, war aber zu schüchtern. *lach*
( Fotos vom Kiyomizu-dera )
Als nächstes haben wir uns zum Kaiserpalast aufgemacht, immerhin war Kyoto von 794 bis 1868 Sitz des Kaisers. Ich war ja skeptisch; mit dem Palast in Tokyo hatte ich schlechte Erfahrungen gemacht. Trotzdem haben wir uns guten Mutes auf den Weg gemacht, nur um dann vor Ort zu erfahren, dass man sich für die Tour (einziger Weg ins Innere) früher hätte anmelden müssen. Das hatten wir also von unserem Spontan-Tourismus. ^^;;
( Einziges Foto. )
Ein gutes hatte es aber trotzdem: im Info-Center des Palastes konnte man uns in Sachen Fushimi Inari-Taisha (伏見稲荷大社) weiter helfen, denn unsere Infos reichtennur bis "der Platz mit den viiielen Torii". Nun gut informiert haben wir uns gleich auf den Weg gemacht. Endlich mal ein Shinto-Schrein! XD Bei Japanern ist er besonders zu Neujahr und im Februar zum Tag des Pferdes beliebt und ist der meistbesuchte Shinto-Schrein überhaupt. Die ich-weiß-nicht-wie-viele Torii, die wie Alleen angeordnet sind, sind alles Spenden. Verlaufen kann man sich da echt nicht, man läuft immer nur unter Torii her, eins hinter dem anderen.
( Schaut's euch an! )
Die Torii-Wege gehen bis auf den Gipfel hoch, aber Michelle und ich haben in gemeinsamen Einverständnis vorher aufgegeben. ^^;; Zum einen hab ich da scon angefangen, meine Hüfte unangenehm zu spüren, zum anderen war es schon recht spät und ich hatte ja noch fünf Stunden Zugfahrt vor mir.
Am Bahnhof von Kyoto haben wir uns dann getrennt (nicht ohne Email-Adressen ausgetauscht zu haben) und ich hab meine Sachen aus der Herberge geholt und mich auf den Rückweg gemacht. Ich war dann um 23:39 wieder in Shizuoka und kurz nach Mitternacht wieder im Kaikan (musste laufen, um die Uhrzeit fahren keine Busse mehr).
Total kaputt, aber es hat Spaß gemacht! Entgegen meiner ursprünglichen Einstellung bin ich jetzt doch sehr froh, den Trip gemacht zu haben. =)
11. Juli
Ich hab mich spontan dazu entschieden, Kyoto zu besuchen. Nicht lang, ich fahr morgen ganz früh los und Montag irgendwann zurück, aber zumindest die klassischen Touristenziele werde ich abarbeiten können. Ich will ehrlich sein, die meisten Tempel sind für mich eben das: Tempel. Und ja, es gibt sicher einige, die besonders schön, groß, toll, geschichtsträchtig sind, aber letztendlich kann ich das auch in Videos sehn. Mein Punkt ist, ich selbst hätte Japan auch ohne einen Kyoto-Besuch verlassen können, ohne das ganze zu bereuen.
Aber Kyoto ist so ein "must-see", das sehe ich ein, und vor allem kann ich dann die Frage "Und, warst du in Kyoto" mit "ja" beantworten und es kommt nicht zum nervigen "warum denn nicht". Damit also alle anderen nicht das Gefühl haben, ich hätte mir eine tolle Gelegenheit durch die Finger gehen lassen, steh ich morgen verdammt früh auf und fahre gut fünf Stunden mit dem Zug. Yay.
Nicht, dass ich keine Lust habe Kyoto zu sehen, aber derartige Trips finde ich alleine etwas langweilig.
Ich hab mich spontan dazu entschieden, Kyoto zu besuchen. Nicht lang, ich fahr morgen ganz früh los und Montag irgendwann zurück, aber zumindest die klassischen Touristenziele werde ich abarbeiten können. Ich will ehrlich sein, die meisten Tempel sind für mich eben das: Tempel. Und ja, es gibt sicher einige, die besonders schön, groß, toll, geschichtsträchtig sind, aber letztendlich kann ich das auch in Videos sehn. Mein Punkt ist, ich selbst hätte Japan auch ohne einen Kyoto-Besuch verlassen können, ohne das ganze zu bereuen.
Aber Kyoto ist so ein "must-see", das sehe ich ein, und vor allem kann ich dann die Frage "Und, warst du in Kyoto" mit "ja" beantworten und es kommt nicht zum nervigen "warum denn nicht". Damit also alle anderen nicht das Gefühl haben, ich hätte mir eine tolle Gelegenheit durch die Finger gehen lassen, steh ich morgen verdammt früh auf und fahre gut fünf Stunden mit dem Zug. Yay.
Nicht, dass ich keine Lust habe Kyoto zu sehen, aber derartige Trips finde ich alleine etwas langweilig.